Lockdown des Sportbetriebes unverhältnismäßig

Wir, der Judoka Wattenscheid, sind von den Hallenschließungen in Folge des „Teillockdowns“ betroffen. Unser Vereinssport kommt dadurch vollends zum Erliegen.

In den letzten Monaten haben wir für alle Gruppen ein funktionales Hygienekonzept entwickelt und umgesetzt, sodass ein sicheres Training der Mitglieder möglich war.

An dieser Stelle möchten wir das vorbildliche Verhalten unserer Kinder- und Erwachsenengruppen hervorheben, da sie sich ohne Meckern und Murren an die Regeln gehalten haben und seltenes bis kaum stattfindendes Kontakttraining erduldet und ihren Sportsgeist unter Beweis gestellt haben. Ebenso ist kontrolliertes Training in einer ausreichend großen Halle mit vernünftigen Lüftungsmöglichkeiten gegeben.

Sport ist als Ausgleich für alle Altersgruppen notwendig, denn andere Aktivitäten sind untersagt. Ebenfalls trägt Kampfsport zu einer Stärkung des Immunsystems bei, was in der aktuellen Lage wünschenswert ist.

Im Dezember stehen wieder Gürtelprüfungen an, auf die sich vor allem die Kleinen besonders freuen und wir würden es begrüßen, dass ihre Mühen und Anstrengungen Sie zum Erfolg führen. Wir müssen unseren Kindern, trotz oder gerade während einer Krise, Freizeitmöglichkeiten bieten. Schulen und Kitas dürfen nicht der einzige Ort sein, wo Kinder auf gleichaltrige treffen. Unsere langjährige Arbeit mit Kindern hat gezeigt, dass bei uns neben dem Ausbau von motorischen Grundfähigkeiten auch das soziale Miteinander gestärkt wird und langjährige Freundschaften entstehen.

Wir möchten unsere Mitglieder und Freunde ebenfalls dazu aufrufen, die Petition gegen die Schließung der Sporthallen zu unterzeichnen:

https://www.change.org/p/b%C3%BCrgermeister-der-stadt-bochum-pauschalen-lockdown-f%C3%BCr-bochumer-vereinssport-aufheben?redirect=false&use_react=false